Fynch-Hatton spendet 10.000 Atemschutzmasken

Das Mönchengladbacher Modelabel konnte 10.000 zertifizierte Atemschutzmasken in Asien besorgen, die nun an Altenheime, Pflegedienste und Arztpraxen verteilt werden sollen. Doch auch bedürftige Bürger können sich melden.

MÖNCHENGLADBACH | Es sind die guten Kontakte nach Asien, die Roger Brandts nun eine besondere Solidaritätsaktion ermöglichen. Der geschäftsführende Gesellschafter des Gladbacher Modelabels Fynch-Hatton hat 10.000 zertifizierte Atemschutzmasken besorgen können, die er nun an Pflegeheime, Altenheime, Pflegedienste sowie Arztpraxen und bedürftige Bürger verteilen möchte. Die Kosten hierfür übernimmt das Unternehmen.

Die besondere Lieferung ist mittlerweile auch in Mönchengladbach eingetroffen. „Das ist in der derzeitigen Lage extrem kompliziert. Aber dank unserer Kontakte konnten wir schnell ein paar Hebel in Bewegung setzen“, sagt Brandts. „Als Gladbacher Bürger und Unternehmer bin ich hier stark verwurzelt und möchte in meiner Heimatstadt helfen. Wir spenden die Schutzmasken dorthin, wo sie am dringendsten gebraucht werden“, fügt er hinzu.

Um das schnell und effizient hinzubekommen, hat Fynch-Hatton eine Auslieferung am neu gebauten Logistik-Standort an der Krefelder Straße organisiert. Einrichtungen für Pflegedienste, Altenheime und Arztpraxen, aber auch bedürftige Bürger können sich per Mail an das Unternehmen wenden: wir-helfen@fynch-hatton.de.

Darüber hinaus wird Brandts die Verteilung mit Internistin Ulrike van Bömmel und Gastroenterologe Arno Theilmeier planen. Die beiden Gladbacher Ärzte unterstützen die Hilfsaktion. „Die Versorgung mit Masken ist zum Teil sehr angespannt, wir begrüßen diese Initiative sehr“, sagt van Bömmel. Gerade auch in den Arztpraxen fehlen Masken, die zum Schutz der Praxismitarbeiter und der Patienten so dringend benötigt werden“, fügt Theilmeier hinzu.

Brandts hat zudem Kontakt zum Amt für Altenhilfe aufgenommen und dessen Leiter Stephan Küppers bereits 1000 Masken übergeben. „Dort weiß man am besten, wo die älteren Bürger unserer Stadt die Hilfe am dringendsten brauchen“, sagt er. Nun sollen die Atem Schutzmasken auch unbürokratisch und schnell von Mitarbeitern des Unternehmens ausgeliefert werden.

Quelle: Rheinische Post, Ausgabe Mönchengladbach, Erscheinungstermin 24.04.2020

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